Horst Stern (* 24. Oktober 1922 in Stettin) ist ein deutscher Journalist, Filmemacher und Schriftsteller.

In den 1960er Jahren begann Stern mit dem Verfassen von Manuskripten zu Tiersendungen für den Schulfunk des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart.

Bundesweit bekannt wurde der Autor mit der Fernsehreportagen-Serie Sterns Stunde, in deren 27 Folgen auf neuartige und unsentimentale Weise verschiedene Haustiere in Haltung bzw. Hege sowie Wildtiere gezeigt wurden.

1975 Mitbegründer des Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland den späteren Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

1980 gründete er die Zeitschrift Natur, die er bis 1984 als Herausgeber leitete.

Werke

  • / Schreiber, Rudolf / Thielcke, Gerhard / Vester, Frederic (Hrsg.): Rettet die Vögel – wir brauchen sie. Herbig, 1978
  • / Diamond, Anthony / Schreiber, Rudolf / Thielcke, Gerhard (Hrsg.):Rettet die Vogelwelt. Das Buch zur Weltaktion “Save the birds”. Meier, 1987
  • / Bibelriether, Hans / Burschel, Peter: Rettet den Wald. Kindler, 1979, akt. Neuaufl. 1989
  • / Schreiber, Rudolf / Schröder, Wolfgang / Vester, Frederic / Dietzen, Wolfgang (Hrsg.): Rettet die Wildtiere. Pro Natur Verlag, 1980

Artikel

1972

  • Stern und kein Ende. In: Wild und Hund, 75. Jg. (1972/73), S. 817-818

Weitere Informationen

  • Wikipedia – Horst Stern (abgerufen am 26.12.2013)

Auszeichnungen

  • 1971 Goldener Bildschirm
  • 1971 Preis des Stifterverbandes der Deutschen Industrie
  • 1974 Bayerischer Naturschutzpreis
  • 1974 Ehrendoktorwürde der Universität Hohenheim
  • 1975 Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen
  • 1976 Deutscher Kritikerpreis
  • 1981 Alexander-von-Humboldt-Medaille
  • 2006 Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit