Tollwut

Aus Deutsches Jagd Lexikon - Wissen über Jagd, Natur, Naturschutz, Hunde und Outdoor
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Tollwut, auch Fuchstollwut genannt, ist eine praktisch immer tödlich verlaufende Krankheit, die durch Tollwutviren verursacht wird. Das Virus kann alle Säugetiere befallen und von diesen auf den Menschen übertragen werden. Wichtige Überträger sind in Europa Füchse und Fledermäuse. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch Biss- und Kratzverletzungen erkrankter Tiere, oder wenn deren Speichel auf menschliche Schleimhäute (z. B. Auge, Nase, Mund) gelangt.

Synonyme sind Wutkrankheit, Lyssa (griechisch λύσσα), Rabies (lateinisch/englisch) und Rage (französisch). Früher benutzte man synonym auch die Bezeichnungen Hydrophobie bzw. Aquaphobie („Wasserfurcht“ oder „Wasserscheu“ als typisches Symptom der Erkrankung). Gebräuchlich war bis ins 19. Jahrhundert die Benennung als Hundswut (schriftlich ist die Bezeichnung Tollwut erst seit 1810 nachweisbar)[1]

Weitere Informationen

Einzelnachweise

<references>

  1. Ittersheim, R.: Tödliche Wut - Streiflichter aus der Tollwuthistorie. In: Ärzteblatt Thüringen, Vol. 21, 12/2010, S. 716–718